Outing

Liebe Leser.

Seit einiger Zeit, seit längerer Zeit, steht nun fest, dass mein Mann und ich uns scheiden lassen.
Ein halbes Jahr Trennungsjahr haben wir hinter uns.

Deswegen schreibe ich vielleicht seltener.

Es ist viel dummes passiert, viele Fehler beiderseits.
Vorbei.
Für immer.

Es ist offiziell.
Indiskret es hier so zu schreiben. Aber ich möchte, dass man das weiß.

2 Kommentare 2.9.10 12:53, kommentieren

Waiting, wanting, waking, walking.

Ich warte gerade auf meine Universitäten.
Viel ist noch nicht passiert.

Da mein Abitur ziemlich unsuper ist, habe ich bei den beliebten Sachen natürlich auch nicht so gute Chancen.
Ist nicht schlimm, gibt ja immer Nachrückverfahren. Aber ich könnte mir schon ab und an in den Popo beißen, dass ich nicht mehr gemacht habe fürs Abi.

Einen Studienplatz habe ich schon. Aber nicht genau den, den ich möchte. Mal abwarten.

Ansonsten mache ich nicht all zu viel. Ich arbeite mal hier mal da, ich trainiere meinen Hund, treffe alte Freunde und finde mein Leben (nebst all den Scherben) eigentlich schön.
Ich bin optimistisch.

Es geht voran, das ist immer ein gutes Gefühl. Stillstand ist unangenehm in Zeiten des Umbruchs. Und Stillstand hatte ich genug im letzten Jahr. Ende letzten Jahres.

Trotz, dass es eigentlich immer viel zu tun und zu lassen gibt, habe ich eine Unruhe in mir.
Mein Leben wartet darauf, komplett umgedacht zu werden.

Mit diesem Gedanken habe ich mich bereits.. naja.. angefreundet wäre wirklich zu viel gesagt. Jedenfalls bin ich diesem Gedanken etwas näher gekommen.
Ich denke nicht viel darüber nach, sondern überlege einfach diverse Wege, die in Betracht kämen und bereite sie vor.
Was dann davon klappt oder nicht, lasse ich auf mich zukommen.
Vieles kann man eh nicht planen, musste ich wieder einmal lernen.
Es gibt Dinge, die hat man nicht in der Hand.

Mein Hund liegt zu meinen Füßen. Ihm geht es gut. Er hört gut im Moment, wir verbringen nicht allzuviel Zeit miteinander aber wenn um so intensiver.
Es ist schön, einen Kameraden zu haben, der einen nie wirklich versteht und einen einfach mag, weil man manselbst ist. Weil sich das Tier auf mich verlässt. Weil ich einfach sein Frauchen bin. Sein Futtergeber.

Es ist schön, manchmal Tränen an seinem Fell abzutrocknen.
Es ist schön, mit ihm zu spielen und ihn zu ärgern und mit ihm durch die Felder zu rennen, wenn man mal seine Ruhe braucht.
Ein Kamerad eben. Das ist schön.

Naja. Ich habe nicht viel zu sagen im Moment.
Ich bügle jetzt Wäsche nachdem ich mit dem Hund draußen war.

Schönen Nachmittag und Abend euch noch!

1 Kommentar 17.8.10 16:18, kommentieren

Bullshit.

Was für ein quatsch der letzte Eintrag.

Natürlich (!) werde ich wieder schreiben.

Bis dann!

4 Kommentare 10.8.10 16:19, kommentieren

Probably hopefully.

Probably i will never write again.

I hope, i'll be able to write again one day.

1 Kommentar 5.8.10 17:13, kommentieren

Urlaub, Berlin und der Rest.

Ist schon wieder über einen Monat her, dass ich was geschrieben habe. Lange Zeit und irgendwie auch nicht.
Was ist schon ein Monat?
Wenn man was sinnvolles tut ist ein Monat verdammt lange. Wenn man nichts tut außer irgendwie zu leben und zu warten, dann ist ein Monat ziemlich kurz.
Naja okay, manchmal ist es auch umgekehrt.

Wie dem auch sei.

Ich war zwei Wochen im "Urlaub". Ist auch schon wieder seit einer Woche vorbei.

Man könnte sich fragen, wovon ich Urlaub nehme. Da muss ich verlegen auflachen. Aber irgendwie haben mich diese zwei Wochen trotzdem erholt. Es ist anstrengend nichts zu tun. Zumindest wenn man eben eigentlich was tun möchte.
Und wenn ich sehe, wie alle meine Altersgenossen nach und nach fertig werden seit letztem Jahr.. da werde ich schon etwas unruhig.

Der Urlaub war Urlaub vom Nichtstun. So zu sagen legitimiertes Nichtstun.
Ich war bei meinem Mann und wir haben gemeinsam nichts getan. War schön.
Außerdem waren wir drei Tage in Berlin. Das war auch schön. Anstrengend weil mein Mann immer viel zu viel und ich immer viel zu langsam laufen musst. Naja. Aber so ist das eben.
Ich habe es genossen.
Vor allem den kleinen aber perfekten Luxus im Hotel.
Wir konnten immer essen und trinken wann wir wollten. In der Executive-Lounge. Sehr toll.
Ich mag sowas.
Außerdem war das Hotel richtig schön eingerichtet. Modern, hell, freundlich.
War jetzt nicht alles perfekt - aber das was ich mag war perfekt.

Von Berlin an sich haben wir nicht so viel gesehen. Eine Menge - aber eigentlich nur in der Buslinie 100 in der man an allem so einigermaßen vorbeifährt. Mir hat es gereicht.
Ich war ja schon einige Male in Berlin und schaue mir so wieso lieber die Menschen als geschichtsträchtige Gebäude an.
Das Holocaust-Denkmal hätte ich trotzdem gerne endlich mal gesehen.
Kann man nichts machen. Drei Tage, zwei Nächte.. sind eh viel zu kurz für die Hauptstadt.

Ansonsten geht das Leben eben seinen Gang. Letzte Woche, die nach dem Urlaub, habe ich geregelt, was geregelt werden wollte.
Im August fange ich ENDLICH an zu arbeiten und ich hoffe, dass ich noch einen zweiten Job finde mit dem ich dann einigermaßen Geld verdienen kann. Zumindest meine 400Euro. Ist ja wirklich nicht viel verlangt.
Nunja. Und dann geht hoffentlich auch bald das studieren los. Ich hoffe so sehr, dass ich nen Platz bekomme.
Es wäre einfach Todbringend noch ein weiteres halbes Jahr NICHTS zu tun. Ich würde ausrasten.
Aber ich denke positiv: ich weiß was ich will, ich hab mich bei 6 Unis beworben.. was soll schief gehen?

Nun ja. Jetzt erst mal wieder einige Wochen bei meinem Mann. Viel Arbeit und Anstrengung wartet auf uns - und im Gegenzug die besagte und gehasste Gammelei für mich.
Ich werde mich mal wieder an mein Buch machen.
Das will endlich mal fertig werden.

Das werde ich jetzt auch gleich mal tun, mich ans Schreiben machen.

Ich wünsche euch allen einen schönen Tag, genießt den Sommer!

2 Kommentare 28.6.10 12:06, kommentieren

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