Noch einmal schlafen.

Morgen bin ich ein Jahr älter.
Irgendwie fühle ich mich komisch, sentimental, alt, neu, gut, jung. Komisch.

Es ist nicht, dass ich angst vorm Altwerden habe. Vielleicht auch. Aber nicht vordergründig.
Es ist auch nicht, dass ich denke, ich habe in dem hohen Alter noch nichts erreicht.
Auch das ab und an, klar.
Es ist nicht, dass ich denke, ich habe schon zu viel durch.

Es ist mehr, dass ich mich frage: "Und weiter..? Was jetzt? Wohin?"

Ich habe noch einiges, was ich schaffen muss und will, Wege die ich gehen muss und will, Ziele die ich erreichen will.

Aber ich glaube ich habe eins, etwas ganz wichtiges, aus den Augen verloren: meinen Glauben, Gott.
Ich glaube noch immer, ich rede noch immer mit ihm, mein Leben basiert auf ihm, ich danke ihm jeden Tag für mein Leben und das meiner Familie.
Aber ich glaube, ich habe aufgehört, von ihm zu lernen.
Ich habe nicht mehr gefragt wohin, warum und wozu. Ich habe vergessen, dass Gott nicht einfach nur ein Bonbon ist.

Und wow, ich möchte wieder lernen. Nicht nur für mich. Ich möchte fragen und lesen und hören.
Weil hey - das ist mein Sinn. Ob man es glaubt oder nicht, einen anderen Sinn außer ihn, einen höheren habe ich nicht und werde ich nie haben.

Fühlt sich gut an, diese Erkenntnis.

In diesem Sinne; hoffen wir mal, dass es sich nicht schlimm anfühlt, 25 Jahre alt zu werden.

24.11.11 21:06

bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Pap (4.7.16 12:15)
Schön zu lesen ... leider erst nach 5 Jahren.

Und hey! Wie sieht es heute aus?

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