still

so still
und orange
schweigt die sonne selten
durch die fenster.

so ruhig
sich regend
knacken die balken
nur im frühling.

die bananen
im zweiten stock
des dritten stocks
wachsen befriedigt.

das bett
im dunklen schlafzimmer
nicht auf der sonnenseite mehr
ist leer und einsam.

der boden
aus bambussprossen
schweigt balsamiert
die zwei füße an.

so einsam
tönt das radio selten
auf der anrichte
in die geputzte küche.

das sofa
zeigt spuren
von belebteren tagen
doch schweigt penetrant.

die hellgelben fensterschatten
an den weißen wänden
schreien geradezu in den raum
dass die sonne jetzt keine lust mehr hat
zu scheinen.

16.2.08 17:22

bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


mimo (17.2.08 11:40)
mannometer! nicht schlecht. ^^ das gefällt mir sehr sehr gut.
die einsamkeit hört sich eigentlich ganz schön an...
schönen sonntag
habdichlieb
murrat

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