ein paar gedanken zu viel.

morgen schreiben wir unsere letzte klausur.
mittags um zwei, nur eine stunde lang. höchstwahrscheinlich die einfachste klausur von allen.
ich habe noch fast nichts gelernt. ich will dauernd anfangen, da fällt mir ein, dass ich zu müde, zu schlapp, zu voll, zu weiß oder zu braun bin oder - seltener am tage - dass ich auf der toilette eine sitzung halten müsste.

meine gedanken sind überall, will ich damit sagen, nur nicht bei der sozial- und wirtschaftsordnung der brd. eigentlich interessant und eigentlich sehr gut gelehrt vom professor - aber das kleine stück an überzeugung, dass ich zum lernen bräuchte, verschwindet, wenn es nur im ansatz auftauchen sollte.

also sitze ich hier.
ab morgen sitze ich hier wieder alleine.
wie gut, dass ich da eben wenigstes eine klausur schreiben darf, haha. nein - ich bin wirklich froh drum. danach gehen wir abschlusssaufen um fünfzehn uhr nachmittags. das wird ein spaß!

doch dann nach hause kommen, angetrunken, sich wieder gedanken machen, wie alles wird, sich wieder fragen, was das soll, sich wieder in den schlaf weinen.
alleine.

die tage sind okay.
die nächte nicht.
ohne meinen gott, hätte ich es nie bis hierher geschafft. ohne ihn, wäre ich nicht bereit, weiter zu gehen.
ich könnte es nicht.
aber so kann ich und so will ich.
wir werden alles schaffen.
was auch kommen mag.
und wenn es nur heißt, die angst
und die ungewissheit
gemeinsam
durchzustehen.

danke gott, dass ich dich kennen darf.
danke gott.

20.2.08 16:41

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